Wir wollen das regionale Angebot an biologisch erzeugtem Obst erweitern.
Biologisches Beerenobst ist wenig in der Region vertreten, da Erzeugung und Vermarktung aufwendig sind. Unsere heimischen Beerenobstarten, die man noch in alten Gärten findet, sind aroma- und geschmackreiche, hochwertige Vitamin- und Mineralstofflieferanten, deren Wert unsere Großeltern noch zu schätzen wußten.
Viel Licht und Luft soll in die Pflanzreihen gelangen. Daher sind sie in Süd-West/Nord-Ost Richtung angelegt. Die Beerensträucher werden hauptsächlich in Heckenform erzogen, um gute Fruchtqualitäten zu erzeugen, aber auch um die Arbeitsbelastung beim Pflücken zu senken.
Welche Arten kommen in Frage?
Sie sollen standortangepasst sein, widerstandsfähig gegen Krankheiten, sich gut ernten und verarbeiten lassen und ertragreich sein (damit wir auch etwas verdienen). Da wir von Frühsommer bis Herbstanfang eine Vielfalt an Beeren liefern wollen haben wir folgende Arten mit verschiedenen Sorten ausgewählt:
Rote Johannisbeere, schwarze Johannisbeere, Stachelbeere, Jostabeere, Himbeere und Brombeere
Anlagenplanung
Artenwahl
Stachelbeeren und rote Johannisbeeren werden als zwei-bzw. eintriebige Hecke erzogen, die Himbeeren als V-System oder in einem einfachen Spalier aus Schafsdraht.Die Brombeeren stehen an einem einfachen Draht-spalier, die schwarzen Johannis-beeren wachsen als Büsche.
Wir verzichten auf synthetische Dünge- und Pflanzenbehandlungsmittel. Gedüngt wird mit Kompost und Grasmulch, der gleichzeitig den Boden durch Bedeckung schützt. Aus diesem Grund sind auch die Fahrgassen ganzjährig begrünt. Vorbeugender Pflanzenschutz bedeutet Vermeidung von Krankheiten durch eine angepaßte Düngung und durch gute Belüftung der Pflanzreihen, Nützlings-förderung durch blühende Krautstreifen, die Anlage von Brut- und Nistmöglich-keiten, z.B. für Wildbienen und Vögel, Greifvogelsitzstangen. Bewässern können wir wassersparend mit einer Tröpfchenbewässerungsanlage
Beeren sind ein empfindliches Produkt, schwierig im Anbau, begehrt im Verkauf.
Frischware muß möglichst schnell über kurze Absatzwege, sprich nahegelegene Bioläden oder Verkaufsstellen wie z.B. Wochen-märkte, vermarktet werden.
Restmengen können zu Frucht-aufstrichen, Likören etc. verarbeitet werden.

Idee
Ökologische Bewirtschaftung


Anlagenaufbau

Vermarktung
